Kaninchenrassen im Überblick

Kaninchenstall Winterfest

Kaninchenrassen Übersicht

Kaninchen sind wunderbare Haustiere, nicht nur für Kinder. Süße Schlappohren und Kuschelige Angoras, Ihr streichelweiches Fell lädt zum Kuscheln ein. In der Regel sind sie sehr soziale und anhängliche Tiere. Mit der richtigen Motivation und Geduld kann man Kaninchen allerhand beibringen. Egal ob ein flauschiges Angorakaninchen oder ein niedlicher Löwenkopfzwerg oder der schlappohriger Rexsatinwidder… Sie sehen sooo süß aus. Die Qual der Wahl, es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Rassen und Farbschlägen.

Kaninchenrassen und deren Farbschläge

Es gibt bis zu 88 anerkannte Kaninchenrassen, die jeweils in einer riesigen Vielzahl von Farbschlägen (ca. 400) gibt. Für jede Rasse ist ein Rassestandard festgelegt, der vorschreibt, wie die jeweiligen Tiere aussehen sollen. Es gibt verschiedene Ausstellungen wo man sich die verschiedenen Rassen ansehen kann. Ob nun z.b. ein Holländerzwerg besser gefällt als  ein Widderchinchilla oder es ein gescheckter Zwergwidder ist bleibt geschmackssache.

Einteilung der Kaninchenrassen

Die ca. 88 Kaninchenrassen lassen sich in verschiedene Kategorien darstellen. Es gibt zum einen die großen Normalhaarrassen (Normalhaarrassen haben eine Haarlänge von 20 – 40 mm), die über 5,5 kg zählen. Mittelgroße Normalhaarrassen definieren sich über ihr Gewicht von 3,5 bis 5,5 kg. Hier sind Meißner Widder oder Hasenkaninchen zu nennen. Kleine Normalhaarrassen wiegen bis zu 3,5 kg, sie vereinen u.a. Kleinschecken und Marderkaninchen. Dann gibt es noch die Normalhaarzwergrassen die bis zu 2 kg wiegen.  Es gehören Zwergwidder, Farbenzwerge oder Hermelin zu diese Kategorie. Kaninchenrassen mit seidenartig glänzendem Fell und einem Gewicht bis 4 kg. Das Satinkaninchen fällt z.b. darunter. Kurzhaarrassen sind hingegen Rassen mit sehr kurzem, maulwurfartigem Fell mit einer Haarlänge von 17 bis 20 mm und einem Gewicht bis 4,5 kg (Zwerge ausgenommen) z.b. das Rexkaninchen. Und zu aller letzt die Langhaarrassen mit langen Haaren oder Wolle und einer Haarlänge über 40 mm. Angorakaninchen und Fuchskaninchen.

Zwergkaninchen auf Vormarsch

Zwergkaninchen können auf kleinerem Raum gehalten werden, da sie weniger Platz benötigen. Sie können besonders Kindern ein wunderbarer Freund werden, denn die kleinen  Hoppler sind einfacher auf Arm zu nehmen. Großen Kaninchenrassen wird nachgesagt, dass sie anhänglicher sind, nicht so temperamentvoll sind wie Zwergkaninchen. In Sachen Fellbeschaffenheit muss du dich entscheiden zwischen „Normalhaar“ oder ein „Langhaarkaninchen“.

Der Unterschied zwischen Kaninchen und Hasen

Hase ist nicht Kaninchen, und Kaninchen ist kein Hase. Diese Meinung ist wohl weit verbreitet, trifft aber nicht zu. Es handeln sich um zwei unterschiedliche Tiere. Sie verpaaren sich auch nicht untereinander. Grundsätzliches: Langohren die als Haustier gehalten werden sind Kaninchen und keine Hasen. Die Unterschiede zwischen Wildkaninchen und Feldhasen gibt es z.b. im Aussehen. Kaninchen sind eher rundlichen gebaut. Hasen sind eher sehr schlank. Kaninchen sind Rudeltiere und Hasen sind Einzelgänger. Auch der Lebensraum ist anders: Kaninchen haben ihre Bauten an geschützten Stellen errichtet, Hasen leben am liebsten auf dem offenem Feld. Welche Rasse gefällt dir? Das Rexkaninchen mit seinem kurzen Fell und senkrecht stehenden Haaren? Oder das Satinkaninchen mit dem seidigen Fell, das zu den leichteren mittelgroßen Rassen zählt. Als neue Rasse ist die anerkannte Zwergschecke, Sie ist die kleinste Form unter den Scheckenkaninchen. Viel Freude bei der Wahl der Kaninchenrassen und mit deinem neuen Freund, Freunden…

 

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